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Erde KlimawandelWas kommt nach dem Klimawandel - Teil 7

Die Katastrophe beginnt mit vielen kleinen Ereignissen und mehr oder weniger einschneidenden Störungen. Wir befinden uns derzeit in einer Phase, in der Reparaturmaßnahmen und Aufräumarbeiten immer noch wieder möglich sind und die Wiederherstellung des normalen Lebens die Illusion erweckt, dass es sich beim Klimawandel um eine Folge beherrschbarer einzelner Extremwetterlagen handelt, die zwar unangenehm und manchmal auch gefährlich sind, aber alles in allem für unseren Lebensstandard und für unsere Art und Weise, mit der Welt umzugehen, keine Konsequenzen hat. Alles erscheint noch als technisch beherrschbar, so wie bisher jede Herausforderung technisch gemeistert werden konnte.

Vor fast einem Jahr hat eine von der Regierung eingesetzte Kommission einen Bericht für einen Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 vorgelegt. Nun ist offenbar Bewegung in die Verhandlungen gekommen. Und schon jetzt ist klar: Es wird alles andere als billig.

Zum geplanten Kohleausstieg in Deutschland rückt eine Einigung über milliardenschwere Entschädigungen für Betreiber von Braunkohlekraftwerken anscheinend näher.

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neuester Beitrag zum Thema: https://web.de/magazine/politik/kohleausstieg-olaf-scholz-kuendigt-milliardenentschaedigungen-kraftwerksbetreiber-34348260

bin gespannt (oder eigentlich auch nicht) bei wem die Entschädigungen landen. Ich gehe fest davon aus, dass kein Bediensteter seinen Arbeitsplatz verliert, aber da denke ich wohl nicht wirtschaftlich progressiv genug...

in Kommentar von Susan Bonath.

von Susan Bonath

Im November hat der Bundestag sein Klimapaket beschlossen. Verbraucher müssen nicht nur mit steigenden Preisen rechnen. Auch die Ziele des Pariser Abkommens sind wohl nicht zu erreichen. Nun stehen auch noch die wenigen Komponenten für den sozialen Ausgleich in Frage. Zuerst hatte sie der Bundesrat gestoppt. Nun ist ein Papier des Umweltbundesamtes mit ähnlichem Ansinnen aufgetaucht, über das zuerst die Süddeutsche Zeitung berichtet hatte. Wundern muss man sich darüber nicht. Es ist seit jeher gängige Praxis im Kapitalismus, dass für die Rendite des Kapitals die Lohnabhängigen geschröpft werden. In diesem Sinne sollen sie nun auch für die Zerstörung der Lebensgrundlagen zugunsten des Profits aufkommen.

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riexingerLinken-Chef wirft Grünen "Greenwashing unsozialer Politik" vor - "Kohleausstieg durchziehen statt Windenergie vor die Wand fahren"

Osnabrück. Die Linkspartei hat den Klimaschutz-Kompromiss, der am heutigen Mittag vom Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat abgesegnet werden sollte, scharf kritisiert. "Das Klimapaket der Bundesregierung ist weitgehend wirkungslos und sozial unausgewogen. Daran ändern alle Nachbesserungen nichts", sagte Linken-Chef Bernd Riexinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Obwohl auch der erhöhte CO2-Preis für eine Lenkungswirkung nicht ausreiche, überschlage man sich mit Ausgleichsmaßnahmen wie der Anhebung der Pendlerpauschale. "Die nutzt nur Menschen, die genug verdienen, um entsprechend Steuern zu zahlen, und schadet der Umwelt,

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"Die LINKE will dem Klimakompromiss nicht zustimmen" Artikel in der GZ vom 20.12.2019

Die LINKE will dem Klimakompromiss nicht zustimmen

Die Ergebnisse des Klimagipfels COP25 in Madrid sind für viele eine Enttäuschung. Ein "Minimalkonsens", der vorsieht, dass die globalen CO2-Emissionen ansteigen dürfen, anstatt Maßnahmen zu beschliessen, um diese zu senken, kann kein Erfolg sein. Auch das deutsche Klimapaket bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. In der Pressekonferenz plädiert Bernd Riexinger demgegenüber für einen linken Green New Deal, der den konsequenten Ausbau von erneuerbaren Energien und die Stärkung des öffentliches Nahverkehrs vorsieht, verbunden mit einer Senkung der Ticketpreise und der Abschaffung aller klimaschädlichen Subventionen. Weitere Themen der Pressekonferenz waren unter anderem die Wahl von Heinz Bierbaum zum Präsidenten der Europäischen Linken und die Forderung nach der Abschaffung der Kita-Gebühren.

Medien

Zur Verteidigung ihrer Pfründe und Privilegien ist den herrschenden Eliten jedes Mittel recht. So flossen allein in den letzten Jahren mindestens 500 Millionen US-Dollar in Propaganda-Kampagnen zur Leugnung der globalen Erwärmung und profitgetriebenen Umweltvernichtung.

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SchweinemastDie Erfordernisse kapitalistischen Wirtschaftens schaden Menschen und Tieren

Verkeimtes Hühnerfleisch1, Gammelfleisch, das ungenießbar ist2, verdorbene Wurstwaren an der Grenze zum lebensgefährlichen Sondermüll3 - die Empörung über die moderne Massentierhaltung und Lebensmittelproduktion, die regelmäßig gesundheits- bis lebensbedrohliche Produkte erzeugen, ist immer wieder groß, ebbt aber dann bis zum nächsten Skandal ebenso schnell ab.

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Daraus, dass ihm der Kampf gegen den Klimawandel nicht am Herzen liegt, hat US-Präsident Donald Trump nie einen Hehl gemacht. Im Gegenteil: Schon vor zwei Jahren hatte er angekündigt, so schnell wie möglich das Pariser Klimaabkommen aufzukündigen. Nun macht er das Versprechen wahr. Die Demokraten sprechen vom Verrat an der Zukunft aller Kinder, und auch international ist die Empörung groß.

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Planet BKlima- und Sozialpolitik werden oft als Gegensätze behandelt. Doch ohne eine populäre Klimapolitik, die ein besseres Leben für die große Mehrheit der Gesellschaft verspricht und dabei auch Gegner benennt, könnte die Klimabewegung wieder verpuffen.

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