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hohenzollern titelDie Erben des letzten deutschen Kaisers und ihr Sachverwalter Georg Friedrich Prinz von Preußen fordern „Entschädigungen“ vom Staat, Kunstwerke und ein Wohnrecht im Schloss Cecilienhof in Potsdam. Das machen wir nicht mit! Mit unserem Online-Aufruf „Keine Geschenke den Hohenzollern“ wenden wir uns gegen die Forderungen der Hohenzollern-Dynastie und treten für das gemeinschaftliche Eigentum von Schlössern und Gärten ein.

DIE LINKE wendet sich an den Bundestag und die Landesparlamente von Berlin und Brandenburg und fordert die Abgeordneten auf,

  • · keine Verfälschung der historischen Realität zuzulassen und die Ablehnung von Entschädigungen mit der unwiderlegbaren Verstrickung der Hohenzollern mit dem Naziregime zu begründen,
  • · alle Forderungen aus dem ehemaligen Haus Hohenzollern nach Herausgabe von Kunstwerken und Ausstellungsstücken aus den öffentlichen Museen abzulehnen,
  • · den Erben der Hohenzollern-Dynastie keine Liegenschaften, Grundstücke, Seen oder Wälder zu übertragen, sondern diese in öffentlichem Besitz zu erhalten.

Begründung: Die Erben der Hohenzollern-Dynastie und ihr Sachwalter Georg Friedrich Prinz von Preußen fordern Entschädigungen vom Staat, Kunstwerke, ein Wohnrecht im Schloss Cecilienhof, ein Museum, das ihm der Staat bezahlt und in dem er mitbestimmt, wie die Geschichte der Hohenzollern interpretiert werden soll. Damit ist eine rote Linie überschritten, die Maßlosigkeit der Forderungen des ehemaligen Königshauses und seiner Sachwalter sind inakzeptabel.

Nicht akzeptabel ist das Wohnrecht in einem der Schlösser Brandenburgs, die heute als Volksschlösser allen gehören. Inakzeptabel wäre das Leerräumen der Kunstsammlungen und Museen in Berlin und Brandenburg. Vollkommen ausgeschlossen erscheint eine Entschädigungszahlung in Millionenhöhe an die Erben des letzten deutschen Kaisers, weil sie der Machtergreifung der Nazis in Deutschland erheblich Vorschub geleistet haben. Am historisch folgenschweren „Tag von Potsdam“ am 21. März 1933, als sich Hitler und Hindenburg zur Machtergreifung die Hände reichten, stand der Kronprinz der Hohenzollern wie ein Pate in der ersten Reihe.

Wir sind entsetzt darüber, dass es Versuche gibt, diese historische Tatsache klein- oder schönzureden.

Für Rückfragen stehen wir Euch gerne telefonisch unter 030 – 24 009 111 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Onlineaufruf: https://www.die-linke.de/mitmachen/linksaktiv/keine-geschenke-den-hohenzollern/

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KindreichImmer mehr Eltern in Deutschland tun sich schwer, ihrem Nachwuchs auch nur kleinste Wünsche zu erfüllen. Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander. Das legen aktuelle Zahlen nahe.

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Regelmäßig mit Beginn der Sommerferien steigt die Zahl der arbeitslos gemeldeten Lehrkräfte sprunghaft an. Das liegt daran, dass die Bundesländer bei Neueinstellungen vor allem befristete Arbeitsverträge abschließen. Damit sollen ein paar Wochen lang Gehaltskosten gespart werden. Für die Lehrenden

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Für den morgigen Montag, den 15. Juli, hat der Bund der Steuerzahler in diesem Jahr den so genannten Steuerzahlergedenktag errechnet. Erst ab diesem Tag, so die Initiatoren, würden Deutsche für sich und nicht mehr für den Staat arbeiten. Ich finde: Der Steuerzahlergedenktag transportiert eine völlig falsche Behauptung. Sie lautet: Der Staat nimmt uns allen unser sauer verdientes Geld weg! Dass der Staat mit seinen Einnahmen unter anderem Investitionen in die öffentliche Infrastruktur finanziert oder auch Renten, Kindergeld und andere soziale Leistungen, die direkt an die Bevölkerung zurückfließen, wird dabei gern ausgeblendet. Richtig ist: es gibt auch Staatsausgaben, die wir uns sparen könnten: von Aufrüstung bis zu millionenschweren Honoraren für sogenannte Beraterfirmen…
Das noch größere Problem allerdings

Smart CityIn Barcelona waren 40.000 Bürger an der Erstellung des Regierungsprogramms beteiligt – und tatsächlich: Dreiviertel des Programms stammt von den Bürgerinnen und Bürgern selbst, die sich online und offline beteiligten. Die Stadt zeigt vor, wie die technische Revolution einer Smart City auch die Demokratie revolutionieren kann. Dafür setzt Barcelona auf eigene Infrastruktur und Technik statt auf globale Tech-Multis. Das stärkt die lokale Wirtschaft und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. 

https://kontrast.at/barcelona-smart-city-wirtschaft/

Die Enteignung des Denkens
Gehirnwäsche des Neoliberalismus

„Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah'n sich an.
Und der Arme sagte bleich:
‚Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.‘“


Mit diesem Vierzeiler fasste Bertold Brecht zusammen, was die Grundlage unserer „freien sozialen Marktwirtschaft“ ist: Die Enteignung der Arbeitnehmer vom Ertrag ihrer Arbeit oder einfacher ausgedrückt: Die Arbeitnehmer kriegen für ihre Arbeit nicht das, was ihnen zusteht und werden so enteignet. Dadurch wird eine Minderheit reich. 42 Menschen haben durch Enteignung so viel zusammengeraubt wie die Hälfte der Weltbevölkerung.

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Vier Argumente gegen die Wohnungsenteignung..... und warum sie falsch sind:

https://www.blickpunkt-wiso.de/post/vier-argumente-gegen-die-enteignung-von-wohnungen-und-warum-sie-falsch-sind--2302.html

weiteres: https://www.dielinke-nds.de/start/aktuell/detail/news/sprechen-wir-ueber-enteignung/

Sehr lesenswert:

https://www.blickpunkt-wiso.de/post/deutsche-wohnen-blackrockt-die-republik--2307.html

UnterschriftensammlungEs kommt selten vor, dass die harten materiellen Tatsachen der bürgerlichen Gesellschaft in die bundespolitische Debatte einbrechen. Eigentum, Geld, Ausbeutung, Armut: Was alle jeden Tag beschäftigt, ist in dieser Zone, in der es keine Klassen und keine Interessen, dafür aber ideologische Posen für jeden Geschmack gibt, ganz tabu. Wenn das doch einmal passiert, wird es richtig verrückt.

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2021 wird der Solidaritätszuschlag in einem ersten Schritt für 90 Prozent der Steuerzahler gestrichen. Diese werden mit 10 Milliarden Euro entlastet. So haben es Union und SPD vereinbart. Jetzt aber will die CDU-Spitze auch den Rest des Solis für Verdiener (Ehepaar) über 150 000 Euro streichen – für den Mittelstand. Fakepolitik! Denn davon profitieren Spitzenverdiener und Millionäre.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-21-03-2019/soli-steuerentlastung-superreiche.html

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