Donnerstag, 02 August 2018 10:30

Freies W-Lan für Bad Harzburg

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Ein regionales Beispiel, hier Quedlinburg        !!!!!  Freifunk Infobox !!!!!

 

Pressemitteilung der Ortsvorstands DER LINKEN, Bad Harzburg
 
Der GZ vom 21.7.2018 haben wir entnommen, daß die Stadt Bad Harzburg einen freien Wlan-Zugang innerhalb der Herzog-Wilhelm-Str. plant und zwar für die Summe von 200 000 Euro. Mit Erstaunen haben wir festgestellt, dass die Stadt offenbar alles in Eigenregie plant ohne auf schon für den Harz bestehende Strukturen zurückzugreifen. Es existiert im Harz ein Wlan-Verbund (Freifunk Harz e.V.), gemeinnützig), der es Touristen ermöglicht, im Harz den freien Wlan-zugang innerhalb des Verbundes zu nutzen. Inzwischen bestehen 1061 Knoten und täglich kommen weitere hinzu. (Stand 31.7.2018) Die beteiligten Gemeinden spannen einen Bogen von Quedlinburg bis Sangerhausen, Wernigerode über Braunlage und Sankt-Andreasberg bis Clausthal-Zellerfeld und Goslar. Im Übrigen gibt es in Bad Harzburg schon einen sehr zufriedenen Freifunker, nämlich das Café Peters.

Mit dem großzügigen Budget wäre es auch in Kombination mit Freifunk möglich größere Bereiche als nur das kleine Stück Straße (1,5km) abzudecken, was dann letztlich allen Bad Harzburger Bürgerinnen und Bürgern zu gute käme und auch die Vermieter von Ferienimmobilien könnten profitieren.

Freifunk ist eine Möglichkeit für alle Bürger solidarisch zu handeln, die Lebensqualität einer Kommune für alle zu verbessern und hat eine inzwischen fast 15-jährige Tradition in der gesamten BRD fortzuschreiben.


Achtung: In einer ersten Antwort sieht R. Abrahms (Bürgermeister Bad Harzburg) die Notwendigkeit nicht, damalige Beschlüsse zu überdenken und zu modifizieren.


2. Schreiben an den Bürgermeister:

Gabriele Colodié

An den Bürgermeister der Stadt Bad Harzburg   Antwortbrief

Sehr geehrter Herr Abrahms,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Leider gehen Sie in keiner Weise auf die Problematik ein.

Natürlich ist es richtig, dass die Einführung eines WLAN-Netzes schon 2016 beschlossen und auch 2017 noch einmal bekräftigt wurde, allerdings zu einem völlig anderen Preis. Aus diesem Grund gab es ja dann auch den Ratsbeschluss über 200 000 Euro in 2018, da sich ja ganz offenbar die Grundlagen geändert hatten. Offensichtlich kann flexibel reagiert werden. Es ist nicht nachvollziehbar, dass neue Informationen nicht zur Kenntnis genommen werden, diese einfach ignoriert.

Unter Umständen riskieren Sie durch das Beharren auf der alten Vorgehensweise ein Parallelnetz in der Herzog-Wilhelm-Str., falls die Anwohner dem Beispiel Café Peters folgen und sich am Freifunknetz beteiligen. Hinzu kommt noch, dass bei einem eigenen Netz, abgesehen von den hohen Kosten, der Touristenvorteil , nämlich durchgehender WLAN-zugang im gesamten, ins Netz der Freifunker eingebundenen Kommunen, wegfällt. Kostenersparnis, touristische und Bürgervorteile dürften Anlass genug sein, die damaligen Entscheidungen zu überdenken.

Gerade Sie als Bürgermeister, der im Wirtschaftsmagazin Einblicke der IHK Braunschweig am 18.Juni 2015 folgenden Satz geäußert hat „wir sind das Einfallstor in den Harz“ und damit die Einbindung Bad Harzburgs in den Harz hervorgehoben hat, sollte nicht auf einem isolierenden Merkmal  der Stadt in puncto WLAN beharren.

Hochachtungsvoll

Gabriele Colodié

Stand FreifunkInfostand am 9.8.2018 am Jungbrunnen in Bad Harzburg

 

Gelesen 1433 mal Letzte Änderung am Freitag, 10 August 2018 11:44